Highlights 2020

Wie jedes Jahr zeige ich in der Galerie meinen fotografischen Rückblick auf das letzte Jahr mit vielen Motiven, die zu meinen Favoriten gehören. In anderen Galerien habe ich sie natürlich auch z.T. schon gezeigt, diese Galerie gibt einfach nochmal ein „schnelleren“ Überblick über mein letztes Jahr mit meinen Kameras. Es sind besonders viele Fotos geworden, ca. 250 aus über 5000 Fotos, die ich gemacht habe. Dank Corona und meinem persönlichen Lockdown hatte ich sehr viel Zeit für mein Hobby…

Viel Vergnügen nun mit und bei meinen Fotos:

Ob es jemand beim Schauen bis hierher geschafft hat? Das würde mich schon interessieren…

Frohe Weihnachten!

So wird Weihnachten 2020 wohl bei vielen aussehen. Corona hat uns alle fest im Griff aber: nicht nur vor so einem Virus sind wir Menschen alle gleich. Es ist eine gewaltige Chance für uns, sich den wirklich relevanten Dingen zuzuwenden. Das beste daraus machen, ist trotz der schwierigen Zeiten eine sinnvollere Alternative und wo wir uns dem Augenblick verschreiben, wird das Leben erst gehaltvoll. Wir sollten einfach mal Nähe und Distanz neu definieren, Gewohnheiten trotz Einschränkungen aber weiter pflegen. Dafür braucht es ein bisschen Kreativität und viel Hoffnung. Der Zauber der Hoffnung kennt unendlich viele Lichter, die sich nicht einfach auspusten lassen.

Ich mit meiner Fotografie bin existenziell von Licht abhängig und ich möchte wenn auch nur einen winzigen Teil zum einem positiven Denken beitragen, meine Fotos sollen dazu dienen.

In diesem Sinne viel Licht zu Weihnachten, Hoffnung und Kreativität für 2021

Euer Andreas

P.S. Das Foto oben ist übrigens mit nur einer kleinen Klemmlampe beleuchtet. Ich wollte das Foto schlicht halten und möglichst stimmungsvoll die Krippenfiguren von J.Fischedick(1908-84), die bei uns in Familienbesitz sind, beleuchten…

Wir sagen euch an den lieben Advent…

Bei diesem puristischen Adventskranz kam ich auf die Idee, an jedem Advent einmal eine andere Fotoidee umzusetzen. Das sollte in „nüchterner“ Umgebung geschehen, die Zahlen mit einbeziehen und das ganze sollte auch in ungewöhnlicher Perspektive abgelichtet werden. Außerdem wollte ich das möglichst dezent zusätzlich beleuchten, was in diesem Fall mit einer Kopflampe geschah, damit das natürliche Kerzenlicht das Foto trotzdem noch dominiert. Und das ist dabei herausgekommen:

Mein Weg zum fertigen Foto

Nachdem ich heute bei meiner Radtour ein Motiv fotografiert habe, das noch einer ordentlichen Nachbearbeitung bis zum fertigen Foto bedurfte, werde ich hier einmal meine Schritte zu diesem Endfoto erläutern, vielleicht ist das ja mal ganz interessant….

Das Ausgangsfoto, welches ich im RAW-Format fotogarafiert habe, ist insgesamt natürlich durch das trübe Dezemberwetter recht flach. Der Himmel ist ohne Struktur und auch sonst würde ich so ein Foto eigentlich eher wieder löschen. Durch das RAW-Foto habe ich allerdings mehr Möglichkeiten in der Bearbeitung. Zuerst wähle ich den passenden Ausschnitt und nehme dafür vom Rasen etwas weg, richte die stürzenden Linien links am Gebäude. Dann regel ich die Belichtung etwas runter, damit nachher Struktur im Himmel herauskommt(die eigentlich schon vorhanden ist), schiebe dafür auch die Lichter etwas runter und hebe die Tiefen minimal an. Nun hebe ich den Schwarzwert etwas an und Weißwert etwas runter und auch Struktur und Klarheit etwas rauf. So wird das Foto kontrastreicher. Dann ziehe ich von oben her einen Verlaufsfilter runter, um den trüben Himmel noch mehr ins „dramatische“ zu schieben. All diese Dinge sind bei JPEG-Fotos aus normalen Kameras schon quasi voreingestellt, aber pauschal, damit es auf alle Fotos passt. In meiner „Entwicklung“ kann ich aber alles nuancierter beeinflußen. Nun ist folgender Stand erreicht:

Für meinen Geschmack ist nun der Himmel zu bläulich und mir fehlt noch etwas mehr Kontur und Helligkeit im Schilf und dem Hänger. Auch das Gebäude kann noch etwas „Licht“ gebrauchen. Also ziehe ich mir sog. Radialfilter auf und helle die entsprechenden Stellen im Foto auf. So kommt ein bisschen hellere Stimmung ins Bild und ich kann den Blick des Betrachters so auf die jeweiligen Stellen „lenken“. Den zu „blauen“ Himmel entsättige ich nun noch etwas, so wird er eher wieder grau. Dabei fällt mir noch auf, daß links oben im Foto ein Ast „unmotiviert“ in den Himmel ragt. Den stempel ich eben noch weg… Nach meinem Empfinden ist das Foto nun fertig und so nach meinen Vorstellungen, wie ich sie schon beim Fotografieren gesehen habe. Und passt es?

Mit gewisser Routine ist so eine Bildbearbeitung schnell geschafft und das Foto gewinnt eindeutig dazu. So kann man mit wenigen Aktionen ein spannenderes Bild aus dem Original herausholen.

Novemberlockdownbluesnachlese

Inzwischen ist der November vorbei, der Lockdown leider nicht, aber ich zeige hier einmal meine fotografischen Ergüsse aus diesem Monat. Sinn und Zweck meiner Fotoaktion war, gegen den Novemberblues mit den Fotos „anzugehen“. So schlimm kann doch der Monat nicht werden… Erst kommen die täglichen veröffentlichten Fotos und dann folgt alles, was mir sonst noch so vor die Linse kam. Hab halt mehr als ein Foto/Tag gemacht und vom Novemberblues ist nicht allzuviel zu sehen… Viel Vergnügen nun beim Schauen.