Point Alpha
Point Alpha

Point Alpha

Das Jahrestreffen des Freundeskreises Fotografietutgut war dieses Jahr in der Röhn und ein Programmpunkt war der Besuch von Point Alpha mit einer gut dreistündigen Führung. 

Was ist Point Alpha? Point alpha war im kalten Krieg ein strategisch wichtiger Beobachtungsstützpunkt der US-Armee an der hessisch- thüringischen Grenze. Er lag im sogenannten „,fulda gap“, wo die Nato im Ernstfall einen Angriff des Warschauer Paktes erwartete. Heute ist der Ort eine Mahn- und Gedenkstätte, die als einzigartiges Zeitzeugnis die deutsche Teilung dokumentiert und  den Standort und die Aufgaben Amerikanischen Soldaten an diesem Ort zeigt, geschichtliche Zusammenhänge, deren Alltag und auch das Verhältnis zu der Bevölkerung.

Vorweg genommen: Dieser Ort war so interessant, dass da drei Stunden eigentlich nicht ausreichen und die Führung war so spannend, dass man das Fotografieren oft „vergessen“ hat. Nun waren wir ja mit dem Freundeskreis Fotografietutgut dort, hatten zum Fotografieren auch Zeit und natürlich habe ich Fotos gemacht. Schon bei den ersten Fotos merkte ich, dass ich auf jeden Fall in sw fotografieren wollte/musste. Wenn ich so etwas denke, kann ich ganz entspannt sein, denn habe ich ja Raws zur Verfügung und kann nachher in Ruhe so meine Bilder nach meinen Wünschen bearbeiten. Dabei sind einige Motive dennoch “bunt“ geblieben. Das Wetter war fast durchgehend feucht und trübe, aber das hat nicht wirklich gestört, passte sogar irgendwie zur Situation und zur Stimmung dieses Ortes.  Ich werde die Fotos hier in Blöcken in sw und Farbe zusammenfassen, also nicht wirklich chronologisch und sie sind keinesfalls als komplette Serie optimal aussagekräftig, aber ich will euch meine Zusammenstellung nicht vorenthalten. Vor allem auch als Anregung, selbst den Ort dort einmal zu erleben und auch eine Führung zu buchen.

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