Der Mauerweg und drumherum

Drei Tage Berlin mit dem Rad und 236 km später…

Ein „Tierkrankentransport“ war der sehr kurzfristige Anlass nach Berlin zu fahren. Wer jetzt keine Zeit hat weiter zu lesen, der scrolle nun an das Ende des Beitrages, wo er die Fotoserie zu meinem Aufenthalt schauen kann.

Meine Idee, Berlin mal mit dem Rad zu erkunden, konnte ich nun wenigstens für drei kurz(weilig)e Tage,  natürlich mit der Kamera in Angriff nehmen. Für die Vielfalt und Größe reichen drei Tage natürlich nicht, es war aber mal ein Anfang. Wie nachher in Bild hier die Chronologie der  „Erradlung“  Berlins in Textform:

Erste Tour zum „Beine vertreten“ nach langer Autoanreise mit Katze und meiner kleinen Tochter. Anmerkung der Redaktion: so klein ist sie garnicht, denn sie ist Studentin in Berlin, sie bleibt es aber für mich immer… Es ging mit dem Rad über’s Tempelhofer Feld. Auf dem ehemaligen Flugplatzgelände herrscht munteres Freizeitgetümmel und es ist herrlich kreuz und quer zu radeln und das Treiben und die Stimmung aufzusaugen.


Für Tag 1 hatte ich eine Tour durch’s Berliner Grün geplant, grob gesagt am Köpenicker Schloss vorbei um den Müggelsee und per Umweg zu meiner großen Tochter(…) zurück nach Alt-Treptow, meinem Schlafquartier. 90km bis über die Stadtgrenze Berlins hinaus waren es letztendlich und die ganz entspannt durch viel Wald und mehr Grün als ich dachte und auf Berge! Aber das kenne ich ja vom Westfalenland…

Blick von ca 100m am Müggelberg auf den Müggelsee


Tag 2 stand der Mauerweg auf meinem Tour- und Fotografierplan, der durch Alt-Treptow geht und dem ich von dort ca 25km in Richtung Norden folgen wollte, mit Abstechern zu bekannten und nahe der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten. Das geht alles erstaunlich gut mit dem Rad und man kann gelassen durchs ganze Regierungsviertel fahren. Anekdote am Rande: am Brandenburger Tor macht ja jeder sein Selfie auf seine Art, aber die Krönung war ein Trucker, der sich mit seinem Fahrzeug plötzlich direkt vor das Brandenburger Tor stellte, ausstieg und in aller Seelenruhe seine Fotos macht…  Nein, was regten sich die Leute gleich auf, weil sie für einen Moment keinen freien Blick für ihr Foto hatten. Ich fand’s richtig lustig…

Fotografisch beeindruckend war auch der Cube Berlin vorm Hauptbahnhof. Ansonten zeigen ja die Fotos, was ich auf der Tour so alles auf die Speicherkarte gebannt habe. Eigentlich sind auch kaum klassische „Postkartenmotive“ dabei, die kennt und kann ja jeder, mir liegen er so Motive wie dieses vom Checkpoint:


„amerikanisch“

Tag 3 war der Verwandschaft gewidmet, die in Strausberg eine Datscha hat. Auch das wurde eine schöne Radtour von insgesamt 83km Länge, obwohl ich da nur wenige Fotos gemacht habe, wie u.a. diese Bockwindmühle in Marzahn, ein architektonisch heftiger Kontrast in einem Foto…

Die Bockwindmühle von Marzahn

Tag 4 war 485km lang und endete zuhause in Altenberge, mit dem Rad im Auto…
Fazit meiner Reise: Berlin als Großstadt hat auf mich eigentlich nie so richtig eine Faszination ausgeübt, so das ich z.B. wie meine Töchte dort leben oder wenigstens studieren wollte, aber nun ist sie doch etwas entfacht und ich werde wieder kommen, schon alleine wegen meiner tollen Kinder… Töchter!
Jetzt also endlich mein Bildertagebuch von 3 Tagen Berlin.
Viel Spaß!

Und so schließt sich der Kreis zum ersten Foto, meinem Fahrrad auf dem Tempelhofer Feld. Danke für das Interesse an diesem Beitrag. Kommentiert werden darf er auch…

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