Eine Insel mit…
Eine Insel mit…

Eine Insel mit…

Eine Insel?

Meine Vorstellung von “mit Fähre übersetzen” ist bei Usedom ja nicht wirklich gegeben, denn kaum hat sich der Stau in Wolgast aufgelöst ist man schon auf der anderen Seite und unser Ziel “Camping am Dünengelände” mit Stellplatz am und direkten Blick auf’s Meer schnell erreicht. Sträucher verhindern zwar etwas den freien Blick auf das Wasser,aber das Meeresrauschen… Manchesmal allerdings übertönt von unsern lauten Nachbarn… Was gab es noch Überraschendes? 16%Steigung auf der Fahrradstrecke nach Ückeritz und bestes Fischbrötchen in Heringsdorf gibt es nicht mehr. Dafür herrlichstes Wetter, was zum Baden einlud, aber leider nicht für mich Strandneuling. Bei den Wellen wird mir leider schlecht. Nagut, dann nur durch’s Wasser schlendern ist ja auch ein schönes Gefühl. Für Sylvia war das viele Radfahren Neuland und entsprechend gab es Blessuren an wichtigen Stellen…. In der Haupturlaubzeit ist es natürlich an den Hotspots ziemlich voll, aber im Hinterland und am Achterwasser findet man tolle Locations und viel Ruhe und Erholung und antizyklisch dennoch auch am Strand. Ping ist regelrecht immer wieder “ausgeflippt”, so toll fand sie den Strand, das Wasser allerdings zollte ihr Respekt ab. Was wir gesehen und ich dann auch mal geknipst habe, ist im Folgenden zu sehen und nachzugeniessen. Meine Usedom Inselpremiere ist sehr gelungen, habe die frische Meeresbrise und die Gegend sehr genossen und so wird ein Besuch hier sicherlich mal wiederholt.


Tag 1


Entspannt früher angekommen als ursprünglich mal geplant, weil wir am Tag vorher schon eine erste Etappe bis fast Hamburg gefahren sind. “Wagenburg” bauen und Eis als Belohnung, erster Strandgang und in der Spelunke den Hunger und Durst gestillt.


Tag 2


Erst einmal nach Zinnowitz zur Seebrücke und zum Shoppen, das war unser Tagesplan. Ansonsten einfach den Tag am Platz genießen und abends den Sonnenuntergang.


Tag 3


Die neue Seebrücke in Koserow gefällt uns sehr gut und war einige Fotos wert, sowie auch die Salshütte und der Blick vom Streckelsberg. Alles mit dem Rad erkundet und die Wege genossen.


Tag 4


Große Radtour über die Insel Richtung St.Marien in Netzelkow, dann den “Geheimtipp” Naschkatze in Krummin angesteuert, zum  Natur-Hafen und mit St.Michael noch eine Kirchenbesichtigung. Weil heute Sonntag ist? Zufall aber lohnenswert und Glück, da die Kirche in Netzelkow dank freiwilliger Initiative dieses Jahr für Besucher offen stand. Abends dann essen im Inselhof Veneta am Achterwasser.


Tag 5


Einmal zumindest sollte man den Sonnenaufgang über der Ostsee “mitnehmen” war unser Gedanke, denn wer steht schon gerne um 5.45 Uhr auf der Matte… Kurzer Weg zum Strand am Campingplatz und ein paar tolle Momente und Blicke waren die Belohnung. Dann einmal ohne “Touriprogramm” unsern Stellplatz geniessen, einkaufen und abends grillen. Schnell war der Tag auch schon wieder vorbei.


Tag 6


Nächste große Radtour mit Ziel Peenemünde und der Besuch im Historisch- Technischen  Museum. Dort konnte man nur erahnen, was die Forschung und der Krieg für eine Willens- und Zerstörungskraft hatte. Die Biberallee auf dem Rückweg zeigte einem, was die Natur an Zerstörungskraft auf Lager hat, bzw. der dort lebende Biber…


Tag 7


Touriprogramm in Heringsdorf auf der Seebrücke und der Promenade und weiter zum Schloß Mellenthin, dem “Mittelpunkt” Usedoms und kulinarisches Ziel unsererseits.


Tag 8


Radtour zum Kaffee Knatter mit überraschenden 16%Steigungen und natürlich Gefälle und am Achterwasser ziemlich durchgerüttelt wieder zurück. Wenn man Radfahren noch nicht so gewohnt ist, hat das natürlich Folgen…


Tag 9


“Von Mühle zu Mühle”in Pudagla und Benz ging es dann zum Aussichtsturm auf den Kuckelsberg. Zurück nach Benz war der “Kaffeegarten zur Alten Feuerwehr” ein empfohlenes Ziel, sowie der Besuch von St.Petri in Benz.


Tag 10


1.Regentag mit Strandgängen in den Regenpausen und dann Brotbacken und Essen aus dem Omnia. Auch so kann man einen Urlaubstag verbringen.


Tag 11


Atelier Niemeyer-Holstein morgens und abends Theater “Fisch zu viert” in Heringsdorf. Im Atelier durfte man nicht fotografieren, aber im Garten, der mit viel Liebe vom Maler selbst gestaltet wurde und viele schöne Ecken zum Verweilen und Fotografieren bot.

Vor dem Theaterbesuch mit einer Krimikomödie haben wir uns bei einem kleinen, sehr zu empfehlenen Italiener (Tutto per tutti) gestärkt. Ein Bier(alkoholfrei!) landete auf meiner Hose, etwas unpraktisch sber bis zur Vorstellung war ich wieder trocken. Die Vorstellung in einem Zirkuszelt neben dem Riesenrad in Heringsdorf war ganz nett, mehr haben wir auch nicht erwartet…


Tag 12


Ahlbeck musste natürlich wegen der filmbekannten Seebrücke auch noch sein. Während Sylvia in einem Bekleidungsladen “verschwand” hatte ich ein bisschen Zeit für „streetphotography“. Arbeitsteilung im Urlaub… Gemeinsam natürlich auch noch geschlendert und ich kam auch noch zu einem T-Shirt und einer Mütze, Klischee so dann doch nicht ganz erfüllt… Nachmittags ging dann langsam der Urlaub mit Sortieren und Packen zuende.


Abreise und Heimfahrt dann am Tag 13. Noch einmal mit den Hunden am Strand bei einem tollen Sonnenaufgang und dann auf nachhause.


Wirklich bis hier durchgehalten? Ich weiss es sind unzählige Fotos, aber ich mache die Galerie eigentlich nur für mich, wenn ich dann mal in X Jahren irgendwo in einem bequemen Sessel sitze und auf die Idee komme, mir meine alten Fotos auzuschauen, dann freue ich mich sicherlich, soviele Erinnerungen zu sehen…

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