Mal wieder Zoo – aber mal anders

Heute war endlich mal wieder der Allwetterzoo auf meiner „To do Liste“ und dann war das Wetter nicht so dolle… Aber geplant ist trotzdem getan und so stand ich im Zoo vor dem Schild mit den Infos zu den Corona-Regeln und dachte bei mir: na, dann machen wir es heute mal anders… Keins der üblichen Tierfotos, ich lass mich inspirieren, was mir so alles außer den Tieren durch die Linse kommt. 50 Fotos habe es hierher geschafft und sollen nun etwas für Unterhaltung sorgen. Ich hoffe, es gefällt…

2-Tage-Fototour= 99Fotos

Zwischen zwei Physioterminen hatte ich mal Zeit für einen sehr kurzen Kurzurlaub in die nähere Umgebung und zwar ins Eggegebirge. Ganz einfach mit Schlafen im Auto und Sonnensegel, wie oben zu sehen ist. Hab die zwei Tage voll ausgenutzt und bin insgesamt 155km mit meinem E-Bike unterwegs gewesen. Natürlich habe ich Highlights wie die Externsteine, das Hermannsdenkmal oder z.B. das Viadukt in Altenbeken angesteuert, aber ansonsten hab ich mich durch die Natur „treiben“ lassen und die Gegend mit der Hilfe des E-Bikes gut geniessen können. Ergebnis ist eine Galerie mit 99 Fotos. Ich hoffe, auch Nicht-Facebooknutzer können die Galerie anschauen. Bitte auf Eggegebirge klicken. Sonst einfach bei mir beschweren, dann stelle ich gerne eine Galerie direkt hier ein. In der Galerie sind die (meisten) Fotos auch etwas erläutert, es ist sozusagen ein Fototagebuch meiner Fototour geworden. Gute Unterhaltung damit.

Mal wieder eine Abendtour

Endlich habe ich mal wieder eine größere Abendrunde (51km) mit dem Rad gemacht, die mich zum Grafensteinsee westlich von Emsdetten geführt hat. Solche Runden plane ich immer mit komoot und lasse mich nachher damit leiten. Wenn es dann mal Wege gibt, die in Realität nicht gehen, kann ich spontan anders fahren und später die Tour wieder aufnehmen. So weiß ich vorher in etwa, wieviel Kilometer ich machen werde, was natürlich für die Akkukapazität bei meinem E-Bike nicht ganz unwichtig ist. Ausgerüstet mit großer Kamera und einem Tele in der Satteltasche und kleiner Kamera mit Weitwinkelzoom in der Lenkertasche bin ich für alle spontanen Motive ausgerüstet. So fahre ich entspannt los, geniesse die Landschaft, brauche nicht auf den Streckenverlauf zu achten und wenn ein Motiv auftaucht… Meistens weiss ich schon vorm Auslösen, wie das Motiv nachher aussehen soll, bzw. könnte. Varianten des Motivs sind ja dank ausreichender Speicherkartenkapazität möglich und machmal auch hilfreich, denn bearbeiten werde ich jedes Foto in Ruhe am PC. Manche Motive stellen sich als so wie vorgestellt heraus, aber der große Monitor offenbart manchmal Dinge, die ich vorher nicht beachtet habe. Manchmal werden die Bearbeitungen etwas „heftiger“, weil das Bild es vertragen kann. Manches braucht auch kaum Bearbeitung. Nach Durchsicht der Bilder wird dann etliches aussortiert und von(bei dieser Tour) 280 Fotos, blieben dann nur 25 Fotos übrig, die nun hier zu sehen sind:

Ich hoffe, sie haben sich gut unterhalten und ich hoffe nun auf ein baldiges Wiedersehen hier auf meiner Seite.

Andreas Denhoff

P.S.: Wenn sie komoot haben, können sie auf ihrem Handy diese Tour nachverfolgen oder auch fahren… Hier ist der Link dazu:

Neues zum Sommer

Newsticker für Eilige: +++ Kalender kommt später, aber er kommt… +++ Volbach-Sinfonie endlich online +++Neues Projekt „Pastorale“ geht an den Start +++Richtiger Urlaub ist da+++

Alles im Detail für die Geduldigen:

Viele Dinge sind seit der Coronazeit anders gelaufen als ursprünglich geplant. So geht es auch mir mit meiner Kalenderplanung. Schon vor Corona kam bei mir auch noch ein persönlicher Schulterlockdown. Nachdem bei mir nun alles auf einem guten Weg ist, habe ich jetzt trotzdem entschieden, den neuen Dauerkalender erst später herauszugeben. Als Dauerkalender ist er ja nicht mehr an einen bestimmten Erscheinungstermin gebunden und so werde ich ihn etwas verschieben. Ich will und muss noch einige Fotos machen. Sobald dies geschehen ist und ein Termin geplant ist, lesen sie darüber hier natürlich mehr.

Ich war aber in den letzten Monaten nicht untätig und habe quasi mit links (einarmig) einige Bildeshows produziert, die allesamt auf meinen YoutTube-Kanal veröffentlicht sind. Fleißige Leser hier auf meiner Seite wissen das schon. Vorläufiger Abschluss meiner Reihe KLASSISCHE MUSIK BEBILDERT ist nun die Sinfonie von Fritz Volbach, Orchestergründer des Sinfonieorchesters Münster vor gut 100 Jahren. Entstanden sind diese Videos schon vor einiger Zeit und sollte mein Beitrag zu den Homeoffice-Videos des Orchesters sein…das war zumindest meine Idee. Dann ging die Genehmigung zur Veröffentlichung  auf meinem Kanal bis hin in die USA zu Naxos, die mir jeden Satz einzeln nach dem Hochladen in meinen Youtube-Kanal freischalten musste… Ich habe die Bebilderungen der Sinfonie mit meinen Fotos aus dem Münsterland gestaltet und freue mich über reges Schauen und teilen an allen nur erdenkliche Stellen. Also erst weiterlesen und dann auf zu youtube: https://www.youtube.com/user/bratschandy

Und was kommt jetzt? Natürlich denke ich immer wieder über neue Projekte nach und dann entdeckte ich letztens Beethovens Pastorale für Streichsextett bearbeitet. Meine Idee, dieses live zu spielen mit meiner Bebilderung auf Leinwand dazu. Für’s Beethoven-Jahr zu spät, aber… Was für mich bei dieser Bildershow anders ist: ich habe aus meiner Sicht natürlich passende Fotos, aber ich werde auch speziell für das Projekt „Pastorale hören und sehen“ noch etliche Fotos machen. So wird das also ein längerfristiges Projekt. Anfangen kann ich ja schon einmal mit den vorhandenen Fotos und im Laufe des Projektes ja auch noch Bilder wieder austauschen, wenn ich „bessere“ gemacht habe… Dazu werde ich den nun schon laufenden Sommerurlaub gut nutzen – in der Heimat, dem schönen Münsterland. So bleibt mir nur noch, ihnen einen erholsamen Sommer zu wünschen, wo und wie auch immer Corona es erlaubt – auch mit meinen anderen Videos, mit denen sie wenigstens virtuell durch die deutschen Lande und durch Südtirol reisen können.

Ihr bildkomponist  (Andreas Denhoff)                

Einen (neue) Naturtour

Vor über 12 Jahren hab ich schon einmal die Petit Suite von Debussy zu einer Bilderschow verarbeitet und nun kommt die „Neuauflage“ mit besserer Software, neuen Bildern und dadurch natürlich neuen Gestaltungsideen. Diese, einfach gesagt gefällige Musik erlaubte mir eine wunderbare Zusammenstellung zu einer Naturtour durch die Flora und Fauna, konkreter durch den heimischen Garten, dem Münsterland und Regionen wie Eifel, Harz, Weser, Elbe, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald. Als Aufnahme diente mir ein Rundfunkmittschnitt mit dem WDR-Rundfunksinfonieorchester unter der Leitung von Hubert Soudant.

Ich wünsche viel Vergnügen auf der virtuellen Tour mit dem bildkomponisten.

Virtuell reisen in Coronazeiten

Inzwischen habe ich den Reger fertig gestellt und alle 3 Sätze sind nun online abrufbar. Bei der Gelegenheit kommt hier mal die Verlinkungen zu all meinen Videos auf youtube. Mit diesen Videos können sie wenigstens virtuell ins Fichtelgebirge und nach Südtirol reisen, mit meinen Fotos. Das Münsterland soll demnächst auch noch dazukommen…und ein „Best off bildkomponist“ mit der Petite Suite von Claude Debussy ist ebenfalls in Planung. Gute Unterhaltung also erst einmal im Fichtelgebirge und in Südtirol.

Max Reger „Romantische Suite“ op. 125

1.Notturno2. Scherzo3. Finale

Richard Strauss: „Alpensinfonie“

Gustav Mahler: Adagio aus der 10.Sinfonie

Homeoffice etwas anders

Gehandicapt durch meine Schulteroperation und durch Corona ist derzeit an gemeinschaftliches Musizieren und an Ausübung des Berufes nicht zu denken. Aus der „Not“ hab ich das Beste gemacht und mich daran gesetzt, wieder einmal eine Bildershow aus meinen Fotos zu gestalten.

Alles geht, aber nur mit links…und etwas langsamer.

Wie bei der Alpensinfonie wollte ich erneut meine Urlaubsbilder, diesmal aus dem Fichtelgebirge mit klassischer Musik unterlegen, bzw. natürlich umgekehrt. Grundlage ist diesmal die „Romantische Suite“ op. 125 von Max Reger. Reger wurde 1873 in Brand/Oberpfalz im Fichtelgebirge geboren. Da lag es natürlich nahe, Musik von Reger zu verwenden. Nacheinander werde ich nun die drei Sätze bebildern. Dabei versuche ich, meine Bildaussagen und die musikalischen Stimmungen der Musik zusammenzuführen und ein stimmiges Gesamtes hinzubekommen. Der erste Satz war schon nach ein paar Tagen intensivtem Suchen nach passenden Bildern zu den Klängen und Feintuning bei der Zusammenfügen mit Hilfe von Überblendungen und anhand von Kamerafahrten durch die Fotos fertig. Das Ergebnis ist nach langer Pause mit Bildershows mein erster Beitrag im Homeoffice in Coronazeiten nun auf meinem youtube-Kanal anzuschauen. Hier der Link dahin: https://youtu.be/2aXauDgw3Sc

Die Sätze 2+3 werden demnächst folgen. Ich informiere darüber natürlich sofort hier.

P.S. Ein weiteres Projekt ist auch schon quasi fertig. Darüber kann ich aber noch nichts Konkretes schreiben, demnächst (hoffentlich bald) mehr auch darüber.

In Zeiten von Ruptur und Corona

Schon seit geraumer Zeit kann ich beruflich nicht aktiv sein. Eine Manschettenrotatorenruptur und damit verbundene Schleimbeutelentzündung zwingt mich zum Stillstand am Instrument. Erst nicht richtig diagnostiziert, dann warten auf MRT-Untersuchung und nun das Warten auf die OP, das kratzt kräftig an den Nerven… Gefühlt bin ich also schon seit einiger Zeit quasie unter „Quarantäne“ und nun kam auch noch Corona. Allerdings hat sich da bei mir eigentlich garnichts geändert, außer das jetzt die Kolleg*innen auch nicht mehr spielen dürfen. Das ist natürlich kein Trost. Es ist schon eine ungewohnte Situation, so ein Warten auf die OP und diese Zwangspause, wo ich meinen Job eigentlich immer noch mit viel Leidenschaft ausübe. Die Zwangspause versuche ich mit viel Nachdenken und Bewegen in der Natur zu „überbrücken“. Gottseidank habe ich die Fotografie als Hobby, die seitdem natürlich mehr in den Fokus gerückt ist. Gottseidank kann ich die Kamera trotz Schulter ohne Probleme bedienen. Es ist ein Segen, die lange Wartezeit so zu verbringen. Und so bin ich mit der Kamera hier in der ländlichen Umgebung und anderswo viel mehr unterwegs also sonst, zu Fuß und mit dem Rad.

Es soll hier auf meiner Seite ja eigentlich „nur“ um Fotografie gehen. Deshalb gibt es nachher auch noch eine Fotogalerie dazu. Aber vielleicht sind meine Gedankengänge für den ein oder anderen interessant…

Zu allem auserfotografischen Kummer kommt jetzt noch Corona dazu. Für uns alle eine ganz besondere Situation, dessen Auswirkungen noch garnicht absehbar sind. Für mich persönlich ändert sich dadurch eigentlich erst einmal fast garnichts. Meinem Hobby kann ich so trotzdem weiter nachgehen, Begegnungen mit Menschen in der Natur sind ja gut händelbar. In den Zoo(mit meiner neuen Jahreskarte) kann ich nun bekannterweise nicht mehr gehen, Münster meide ich nun natürlich auch. In der Natur kann ich sowieso am besten runter kommen, es wird mir dort nie langweilig, auch wenn ich viele Wege schon mehrmals gemacht habe. Man entdeckt immer wieder neue Motive zu unterschiedlichen Tages- und Wettersituationen. Viele Fotos werde ich jetzt noch machen, denn nach der OP ist das Fotografieren erst einmal erheblich eingeschränkt. Dann habe ich wenigstens auf meinem PC viel Material, welches ich hoffentlich wenigstens mit einer Hand noch weiter bearbeiten kann. Vielleicht wird es erst einmal hier still, aber sicherlich alles wieder gut – mein Durchhaltemotto. In Coronazeiten empfehle ich das Motto auch für sie, liebe Besucher*innen meiner Seite. Und mein Wunsch: bleiben sie alle weiterhin gesund!!! Wir treffen uns wieder hier, virtuell – demnächst – garantiert!!!

Jetzt aber auf zu meinen Fotos mit viel Vergnügenswünschen: „Wartezeitgalerie

„classic meets rock“ – meine Fotografierhorizonterweiterung

Neulich fragte mich ein Kollege, dessen Sohn in einer Rock-Popgruppe spielt, ob ich denn nicht mal Lust hätte, diese Gruppe, die im Jovel Club einen Auftritt habe, zu fotografieren. Gefragt getan und so habe ich mal meinen Fotografierhorizont erweitern können. Hier das Ergebnis: Seaside King Was mir so vor und bei der „Fotomucke“ in den Sinn kam, das können sie nun nachlesen.

Bis jetzt habe ich nur „klassische“ Musiker abgelichtet und mit der Anfrage des Kollegen kamen erst einmal Bedenken auf, ob das überhaupt etwas für mich sein könnte. Die schlichte Antwort: warum eigentlich nicht und so stimmte ich zu, ganz unverbindlich mal bei dem Konzert im Jovel mit der Kamera vorbeizuschauen. Meine Bedenken konnte ich so minimieren, es ging ja erst mal um nichts. Ich machte mir über die ganz andere Lichtstimmung, die bei so einem Konzert herrscht Gedanken und ob ich mit meinem neuen Kamerasystem schon soweit bin, dieses „blind“ zu beherrschen und brauchbare Fotos hin zu bekommen. Aber wo nichts probiert wird, kann man auch nichts lernen. Ich wusste, ich brauche lichtstarke Objektive und für solche Fälle hatte ich mir ebensolche Festbrennweiten schon einmal zugelegt. Die wollte ich nun dafür bewusst einsetzen und auch mal testen. Ich dachte mir, es würde kein Problem(wie bei der Klassik) sein, vor der Bühne hin und her zu wuseln, da ich wegen der Festbrennweiten ja nicht an die Motive ranzoomen konnte. Meine Spiegellose(und damit geht das auch nur) hat zwar ein Silent-Modus(kein Auslöseklick), aber der war bei dem Konzert mit der Lautstärke überhaupt nicht nötig. Ich brauchte im Gegensatz dazu Ohrenschützer so direkt vor der Bühne, der Klang ging durch Mark und Bein…

Die Rock-Popgruppe „Seaside King“ aus Wien am 27.2.2020 im Jovel Club

Insgesamt ist das Geschehen auf der Bühne mit stark schwankendem Licht verbunden und so hab ich mich für manueller Belichtung entschieden. Dazu wurde es actionreich, ich konnte jedoch manchmal nur mit 1/30sec belichten, so daß Bewegungsunschärfe unvermeintlich war. Als künstlerisches Mittel nehme ich das oft aber durchaus als gewollt hin, es zeigt Bewegung in einem sonst starren Bild. Das ist allerdings immer eine Gradwanderung(auch in der Klassik) und es braucht viele Versuche, das es nicht einfach nur verwackelt aussieht. Von den 680 gemachten Fotos gingen so nachher nur noch ca 90 Fotos raus, der Rest besteht aus Misslungenen, zu dunklen, zu verwackelten, oder nicht vorteilhaft getroffenen und schlicht „doppelten“ Motiven. Digitalseidank ist das ja kein Problem, so viele Fotos zu machen. Der vorhandene Augenautofocus funktionierte bei den vorhandenen Lichtverhältnissen nicht wirklich, ich konnte mich aber gut auf den allgemeinen Autofocus verlassen, das hätte meine „alte“ Kamera wahrlich nicht besser gemeistert. Was sich allerdings wunderbar bewährt hat, ist das schwenkbare Display mit seinem Touchscreen. Ich konnte schnell und sicher den Focuspunkt verschieben und auch über das Klappdisplay fotografieren und so tiefe Perspektiven locker händeln. Eigentlich find ich das beim Handyfotografieren und auch in der normalen Fotografie irgendwie doof, die Kamera vor sich zu halten. Das birgt durch die größere Hebelwirkung auch die Gefahr stärkerer Verwacklung. Ich als Fotograf verstecke mich eigentlich lieber hinter der Kamera, ich kann so besser beobachten und werde so dann weniger wahrgenommen. Langsam gewöhne ich mich aber daran über das Display zu fotografieren und bekomme so, wie gesagt, auch mal andere Perspektiven, für die man sich früher in den Dreck legen musste… So hat also meine Canon 6D wohl langsam einfach ausgedient, das Display ist nicht schwenkbar und der Focus ist über das Display dann grottenlangsam. Insgesamt bin ich also mit der Lumix G9 und dem Handling beim Fotografieren sehr zufrieden, ganz „blind“ und geschmeidig liegt sie mir noch nicht in der Hand, z.B. tat ich mich beim Objektivwechsel im Dunkeln noch schwer, ich fand das richtige Ansetzten manchesmal nicht, aber dafür war ja auch die halbe Stunde, die die Band spielte für mich zu kurz, um alles „auswendig“ zu lernen. Ich werde noch üben müssen…

Zu kurz fand ich übrigens auch den Auftritt dieser jungen motivierten Band, es spielten noch zwei weitere Bands. Sie hätte an dem Abend mehr Zeit verdient. Ich habe aber hier mal einen Link zu ihrer Youtubeseite, wo Seaside King bewegt und mit Ton zu sehen ist. Und natürlich ist jetzt Zeit für meine Galerie der „starren“ Bildern von: Seaside King.

Schwarzweiss unterwegs

Nicht die Fastenzeit war für mich der Grund, sämtliche „besten“ Fotos einer Tour der letzten Tage hier einmal s/w zu zeigen. Für Eilige gibt es hier die Galerie. Wen meine Beweggründe interessieren, der darf gerne weiterlesen.

Neulich direkt nach „Sabine“ hatte ich das dringende Bedürfnis, mich und meine Kamera mal wieder zu bewegen. Es ging mir vordergründig erst einmal um Bewegung, die Kamera habe ich ja natürlich sowieso (fast) immer dabei. Wettertechnisch war es eher durchwachsen, erst bedeckt, aber die Sonne kam doch im Laufe der Zeit immer mal wieder heraus. Ein paar Regentropfen gab es allerdings auch… Grundsätzlich fotografiere ich ja im Raw-Format, um für die Bildnachbearbeitung möglichst alle Optionen offen zu halten. Beim Fotografieren habe ich immer ein Repertoire an Bildgestaltungsmitteln im Hinterkopf, die in den jeweilig verschiedenen Situationen ihre Anwendung finden: mögen das Strukturen sein, Farben, Details und und und… Bei einigen Motiven der Tour sah ich mich nachher schon eine S/W-Bearbeitung machen, aber erst einmal hielt ich alles, was mir mehr oder weniger spontan vor die Linse kam “ in bunt“ fest. Dazu kamen auch schon, wie so oft, zahlreiche Varianten einiger Motive , die dann nachher aber wieder gnadenlos aussortiert werden. Von den insgesamt 234 Fotos dieser Tour habe ich dann 54 ausgewählt, die ich auch bearbeitet habe. 16 von diesen hab ich dann schließlich in s/w ausgearbeitet. Ich habe sie nicht einfach s/w gemacht, sondern dann noch einmal an den verschiedensten Reglern geschoben, z.B um den Kontrast zu erhöhen, oder etwa grün etwas heller zu machen bzw. blau im Himmel etwas dunkler. Das ist nötig, weil die Farbe fehlt und der Gesamteindruck des Bildes sonst eher flach wirkt. Ein Beispiel zeige ich hier einmal und sie können selbst beurteilen, ob Schwarzweiß oder Farbe schöner ist.

Für mich war spannend zu sehen, wie eigentlich die besten Fotos dieser Tour letzendlich alle s/w wurden, im Sinne einer einheitlichen Serie oder weil die Situation es so „verlangte“? Ich denke, die Art der Motive und die Jahreszeit war dafür prädestiniert, alle Bilder der Serie s/w zu präsentieren. Für mich war es auch irgendwie ein „back to the roots“, zurück zu meiner schwarzweißen Analogzeit und es kam die Überlegung, mal eine zeitlang nur noch s/w zu fotografieren, als Herausforderung sozusagen. Mal schauen, ob ich das mal realisiere und vor allem auch durchhalte…

Hier aber erst einmal die ganze Serie: Rund um den alten Münsterweg